DeutscheZulassung – Kfz-Zulassung online

i-Kfz: Auto online zulassen – so geht es

Seit 2023 gehen alle Zulassungsvorgänge online (i-Kfz Stufe 4). Welche Voraussetzungen gelten, wo das Portal an Grenzen stößt und welche Alternativen es gibt.

Von Ahmet Kerim Akan, Inhaber von DeutscheZulassungAktualisiert am

Was ist i-Kfz?

i-Kfz („internetbasierte Fahrzeugzulassung“) ist das Online-Portal der Zulassungsbehörden. Seit September 2023 (Ausbaustufe 4) lassen sich damit grundsätzlich alle Vorgänge digital erledigen: Neuzulassung, Umschreibung, Ummeldung, Wiederzulassung und Abmeldung – für Privatpersonen wie Unternehmen. Nach erfolgreicher Online-Zulassung dürfen Sie mit einem vorläufigen Zulassungsnachweis sogar sofort losfahren, bis Plaketten und Dokumente per Post eintreffen.

Diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen

In der Praxis scheitert die Selbst-Zulassung über i-Kfz häufig an den technischen Voraussetzungen:

  • Personalausweis (oder eID-Karte) mit aktivierter Online-Funktion und bekannter PIN
  • AusweisApp plus Smartphone mit NFC oder Kartenlesegerät
  • Fahrzeugdokumente mit verdeckten Sicherheitscodes (neuere Zulassungsbescheinigungen)
  • Online-Bezahlung der Gebühren (ePayment der jeweiligen Behörde)
  • Für Fahrzeuge mit älteren Papieren ohne Sicherheitscode ist der Online-Weg versperrt

i-Kfz oder Zulassungsdienst – was passt zu wem?

Wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen und sich der Vorgang fehlerfrei durchklicken lässt, ist i-Kfz die günstigste Option. Sobald aber die eID-PIN fehlt, Papiere alt sind, ein Import zugelassen werden soll oder das Portal der jeweiligen Behörde technische Probleme hat, bleibt nur der Schaltertermin – oder ein Zulassungsdienst. Der arbeitet unabhängig von Ihren technischen Voraussetzungen: Sie senden Fotos der Unterlagen und eine Vollmacht, den Rest übernimmt der Dienst bei der Behörde. Für Autohäuser und Fuhrparks mit vielen Vorgängen ist der Dienst ohnehin meist wirtschaftlicher als einzelne Portalvorgänge.

So legen Sie die Sicherheitscodes frei

Seit 2015 tragen Fahrzeugdokumente und Kennzeichen-Plaketten verdeckte Sicherheitscodes. So finden Sie sie – und so sehen die freigelegten Felder aus:

Freigerubbeltes Sicherheitscode-Feld auf der Zulassungsbescheinigung Teil I mit MünzeSchritt 1

Fahrzeugschein (ZB Teil I)

Das verdeckte Feld mit einer Münze vorsichtig freirubbeln – darunter erscheint der 7-stellige Sicherheitscode.

Finger zeigt auf das verdeckte Sicherheitsfeld der Zulassungsbescheinigung Teil IISchritt 2

Fahrzeugbrief (ZB Teil II)

Für Zulassung und Halterwechsel: das silberne Sicherheitsfeld im Fahrzeugbrief freilegen.

Teilweise abgezogene Stempelplakette auf dem Kennzeichen mit sichtbarem 3-stelligem CodeSchritt 3

Kennzeichen-Plaketten

Die Stempelplakette (Landessiegel) auf beiden Kennzeichen vorsichtig ablösen – darunter steht der 3-stellige Plaketten-Code.

Wichtig: Ein freigelegter Code entwertet das jeweilige Dokument bzw. die Plakette. Legen Sie die Codes erst frei, wenn der Vorgang wirklich durchgeführt werden soll – im Zweifel fragen Sie uns vorher kurz.

Danach einfach alle freigelegten Codes gut lesbar fotografieren und uns die Bilder per Formular oder WhatsApp senden – den Rest übernehmen wir.

Offizielle Quellen

Häufige Fragen

Ja, über das i-Kfz-Portal Ihrer Zulassungsbehörde – vorausgesetzt, Sie haben einen Ausweis mit aktivierter Online-Funktion, die passenden Dokumente mit Sicherheitscodes und die Gebühren lassen sich online bezahlen. Alternativ übernimmt ein Zulassungsdienst den Vorgang ohne diese Voraussetzungen.

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